Sommerreifen
Eigenschaften von Sommerreifen gegenüber Winterreifen
Schon ab einer Außentemperatur oberhalb von 7 Grad Celsius ist es sinnvoll, das Auto mit Sommerreifen auszustatten. Während nämlich die Modelle für den Winter eher weicher sind, um auch bei extremen Minustemperaturen eine gute Griffigkeit aufzuweisen, sind sie spätestens ab den genannten Temperaturbereichen nicht mehr optimal geeignet, eine exakte Straßenlage zu gewährleisten.
Sommerreifen werden vom ADAC getestet
Der Markt bietet zahlreiche Modelle an Sommerreifen, die auch gemäß Tests vom ADAC durchweg eine gute Qualität aufweisen. Neun von zehn getesteten Modellen erwiesen sich dabei in speziell auf die Sommerreifen und ihre Anforderungen gestellten Testaufgaben gute Ergebnisse.
Die Auswahl der Sommerreifen hat aber wohl im Hinblick auf die Straßenlage als auch auf den Spritverbrauch wichtigen Einfluss. So wurde nämlich bei Tests von Sommerreifen festgestellt, dass bei verschiedenen Modellen jede vierte bis fünfte Tankfüllung zu Lasten der Sommerreifen geht. Allerdings ist es nicht einfach nun damit getan, einfach Leichtlaufreifen auszuwählen, um entsprechende Spritkosten einzusparen.
Spritkostensparen oder höhere Sicherheit bei Sommerreifen
Leichtlaufreifen haben nämlich den Nachteil, dass ihr insgesamt leichter Lauf, also der spritsparende Betrieb, zulasten der Bremsfähigkeit geht. Leichtlaufreifen weisen einen deutlich höheren Bremsweg auf, als dies die Modelle tun, die zwar für etwas mehr Spritverbrauch sorgen, dafür aber optimale Bodenhaftung aufweisen. Das ist gerade bei nassen Witterungsverhältnissen ein wichtiger Faktor, um sicher ans Ziel zu gelangen.
Während also bei den Standardmodellen neun von zehn Reifen empfohlen werden, ist es bei den Leichtlaufreifen nur noch ein Anteil von drei Reifen, die aus zehn getesteten Modellen empfohlen werden. Zu den sehr empfehlenswerten Leichtlaufmodellen zählen Vredestein und Bridgestone.